Mit dem Hund nach Dänemark

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Redakteur

(CIS-intern) – Als Reiseziel liegt Dänemark international auf Platz 30 (2,2 Touristen pro Einwohner) mit über 14 Millionen Touristen pro Jahr. Knapp 8 Milliarden Euro erwirtschaftet das kleine Land mit den Besuchern (2,3 % des Bruttoinlandsproduktes). Dabei ist zu beobachten, dass auch die 4-beinigen Besucher in den letzten Jahren zugenommen haben. Das liegt vor allem daran, dass die Vermieter in Dänemark diesen Punkt schon sehr frühzeitig erkannt hatten und ihr Angebot darauf erweiterten. Vor allem die schnelle Anreise für Deutsche, dank gut ausgebauter Infrastruktur und die Weite des Landes, verlockt viele Urlauber dazu, ihren Hund mitzunehmen.

Foto: von spoba auf Pixabay

Das Land selbst verlockt mit einer Fülle von Unternehmungsmöglichkeiten, die immer mehr, eben auch auf den Hund ausgerichtet sind. Vor der Buchung einer Ferienunterkunft sollte dennoch aber immer die Rückfrage erfolgen, ob Vierbeiner erwünscht sind. Es gibt eine ganze Menge von Hotels und Vermietern, die herzlich ja sagen und den Aufenthalt des Hundes mit nur einem geringen Zusatzpreis berechnen (oft entfällt dieser auch).

Dänemark Urlaub mit dem Hund

In Deutschland müssen Hundebesitzer ja auf restriktive Regeln in der Öffentlichkeit achten. Ein Leinenzwang herrscht fast überall. Doch wie sieht das eigentlich in Dänemark aus? Zunächst benötigt der Hund natürlich den europäischen Heimtierausweis, sowie eine gültige Tollwut-Impfung und ein Mikro-Chip.

Dänemark aber gilt als das hundefreundlichste Land in Europa und das nicht ohne Grund. Die besten Outdoor-Aktivitäten mit Hunden finden sich dort in einer so großen Vielzahl, das es weder dem Tier, noch seinem Herrchen langweilig wird. Interessant ist dazu auch das neue Hundegesetz, das seit dem 01.07.2014 gilt. Beißt Ihr Hund einen Fremden, ist das weitere Vorgehen nicht wie in Deutschland. In Dänemark wird ein Sachverständiger hinzugezogen, der prüft, ob das Tier im Vorfeld nicht provoziert wurde.

Folgende Hundearten sind allerdings verboten:

  • Pitbull Terrier.
  • Tosa Inu.
  • Amerikanischer Staffordshire Terrier.
  • Fila Brasileiro.
  • Dogo Argentino.
  • Amerikanische Bulldogge.
  • Boerboel.
  • Kangal.
  • Zentralasiatischer Ovtcharka.
  • Kaukasischer Ovtcharka.
  • Südrussischer Ovtcharka.
  • Tornjak.
  • Sarplaninac.

Leinenpflicht?

Eine generelle Leinenpflicht besteht nicht. Die Pflicht dazu und zu einem Maulkorb kann durch die Polizei angeordnet werden, wenn das Tier eine andere Person angreift. Allerdings gilt an den Stränden (ca. April – September) und ganzjährig in den Wäldern eine Leinenpflicht. Sicherheitshalber würden wir aber immer dazu raten, den Hund an die Leine zu nehmen. Denn es kann immer passieren, dass plötzlich freilaufendes Wild auftaucht oder eine Herde Rede vorbeirennt.

Das Hundewetter

In Dänemark ist das Wetter oft ein wenig kühler. Das macht den besonderen Reiz des Landes aus. Der Hund sollte aber gut darauf vorbereitet werden. Ein Hundemantel kann daher an nassen und kalten Tagen durchaus sinnvoll sein. Da es schnell dunkel wird, sollten Leuchthalsbänder oder Reflektoren für das Geschirr nicht fehlen.

Zecken in Dänemark?

In den wärmeren Tagen ist die Zeckengefahr groß. Besonders in den Wäldern und den Dünen. Das Tier sollte also nach jedem Spaziergang nach Zecken abgesucht werden.

Die Leine sollte also immer parat sein. Nach dem neuen Tierschutzgesetz kann ein Bußgeld von bis zu 300 Euro erfolgen, wenn der Hund ein fremdes Grundstück betritt. Grundsätzlich gilt, das Dänemark aber wohl das schönste Land für den Urlaub mit Hund ist.

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