Ripple: Was hat es mit diesem eher unbekannten Zahlungsnetzwerk auf sich?

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Redakteur

(CIS-intern) – Während Bitcoin und Ethereum sich zunehmend größerer Beliebtheit erfreuen und gerade im Januar diesen Jahres einen Rekordwert nach dem anderen erreichen, geht es bei Kryptowährungen wie XRP und dem dazugehörigen Zahlungsnetzwerk Ripple vergleichsweise ruhig zu. Dabei hat Ripple enormes Potenzial, um in nächster Zeit ebenfalls voll durchstarten zu können. Schon jetzt hat das Zahlungsnetzwerk jede Menge Vorteile, die es nur umso empfehlenswerter machen, sich näher damit auseinanderzusetzen.

Foto:  von Miloslav Hamřík auf Pixabay

Ripple will den Zahlungsverkehr vereinfachen

Der herkömmliche Zahlungsverkehr gilt als eher kompliziert, wenig flexibel und vor allen Dingen langsam – gerade dieser Problematik will sich das Zahlungsnetzwerk Ripple mit der dazugehörigen Kryptowährung XRP annehmen und den internationalen Zahlungsverkehr somit vereinfachen. Im Normalfall ist es bei Transaktionen zwischen Banken verschiedener Länder notwendig, Währungen zu wechseln. Je nach Wechselkurs und Höhe des zu übermittelnden Geldes kann dadurch eine ganze Menge Geld verlorengehen, was einen großen Verlust für diejenige Person bedeutet, der das Geld gehört. Zusätzlich verlangen Banken für Transaktionen zwischen verschiedenen Währungen meist auch hohe Gebühren. Doch auch für Banken selbst ist diese Art der Transaktion verhältnismäßig kompliziert. Um die Transaktionen erfolgreich durchführen zu können, benötigen Banken zwangsläufig ein Konto bei der entsprechenden im Ausland sitzenden Bank, mit der der Währungswechsel vollzogen werden soll. Auf diesem sogenannten Nostrokonto wird das Guthaben aufbewahrt, das für den Wechsel der Währung benötigt wird. Hier fällt zusätzlicher Verwaltungsaufwand an, da das Konto von der ausländischen Bank geführt wird.

Die Plattform Ripple hat es sich dabei zur Aufgabe gemacht, den Zahlungsverkehr weltweit zu vereinfachen und unterstützt damit jede internationale Währung und auch Kryptowährungen wie Bitcoin. XRP, die Währung von Ripple fungiert dabei als eine Art Brücke zwischen den unterschiedlichen Währungen aus aller Welt. Nicht nur für Privatkunden, die in den Genuss eines deutlich günstigeren und schnelleren Zahlungsverkehrs kommen, hat Ripple dabei enorme Vorteile. Auch für Banken sinken so die Kosten für internationale Transaktionen. Zudem ist auch der Verwaltungsaufwand deutlich geringer. Der derzeitige Ripple Kurs liegt bei rund 0,2166 Euro, ist also durchaus erschwinglich.

Das Mining fällt weg, so dass das Gesamtvolumen nicht erhöht werden kann

Einen deutlichen Vorteil gegenüber Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum hat XRP außerdem zusätzlich, was die Plattform attraktiver machen dürfte, als sie es ohnehin schon ist. Transaktionen mittels XRP funktionieren ganz besonders schnell. Cyberwährungen wie Bitcoin nutzen spezielle Mechanismen, um Transaktionen zu validieren, bevor diese dann an die Blockchain angehängt werden. Das kostet in der Regel jedoch einige Minuten Zeit – Zeit, die wegfällt, wenn mit XRP transferiert wird. Auch hier wird zwar validiert, allerdings mithilfe sogenannter Trusted Validator Nodes, die hierfür verantwortlich sind. Damit unterscheidet sich Ripple mit XRP maßgeblich von anderen Kryptowährungen. Hier wird im Gegensatz zu Bitcoin oder Ethereum nämlich auf Mining verzichtet. Auf diese Weise kann das derzeitige Gesamtvolumen von 1000 Milliarden von XRP nicht erhöht werden. Zwar spart das auf Dauer zwar jede Menge Energie und Kosten, bedeutet im Umkehrschluss jedoch auch, dass kein XRP mehr gekauft werden kann, sofern der Gesamtbetrag bereits im Umlauf ist. Wer Ripple beziehungsweise XRP also kaufen will, der sollte sich im besten Falle nicht zu viel Zeit damit lassen.

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