Bikepacking wird immer beliebter

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Redakteur

(CIS-Verbrauchertipps) – Backpacking war gestern. Heute ist es Bikepacking, das nicht nur jüngere Menschen, sondern auch im mittleren Alter zu Reisen durch die weite atur und ferne Länder anzieht. Besonders in Dänemark erfreut sich dieser Trend großer Beliebtheit. Viele Strecken durch die großen Naturlandschaften reizen. Bikepacking folgt in den meisten Fällen, keinem festen Plan, auch wenn es im Netz ganze Streckenkarten für beinahe jedes Destination gibt. Häufig wird der Weg aber als das Ziel gesehen. Eine gewisse Vorbereitung ist jedoch, genauso wie beim Backpacking notwendig.

Foto: von Manfred Antranias Zimmer auf Pixabay

Spontanität, Flexibilität und der Hang zum Abenteuer wird bei uns in Deutschland, in ganz Europa immer beliebter. Bikepacking ist daher einer der großen Trends, der in den letzten Jahren fast beiläufig entstand. Zeit spielt bei diesem Trend eine große Rolle. Praktisch genauso wie beim Backpacking. Doch was ist Bikepacking überhaupt?

Einfach ausgedrückt, die neue Art der spontanen Radtour. Ein leichtes Rad und die Faszination von Abenteuern und Reisen, werden so miteinander kombiniert. Nachdem dieser Trend in den USA eingeschlagen hatte, fand er sich auch schon wenig später bei uns in Europa wieder. Es gibt sogar ganze Langtrecken-Rennen, die mit dem Mountainbike und einer Campingausrüstung bewerkstelligt werden müssen. Dabei müssen große Distanzen täglich zurückgelegt werden.

Das normale Bikepacking jedoch folgt keinen Regeln. Der Reisende startet und landet irgendwo am Ende des Tages. Der Gedanke des minimalistischen ist dabei auschlaggebend. Das Gepäck muss leicht sein, damit auch die Fahrt mit dem Rad über die gesamte Strecke agil bleibt.

Die richtige Ausrüstung

Für Einsteiger ist diese Frage komplex. Oft entsteht am Ende viel zu viel Gepäck. Sofern während der Tour Hotels, Motels oder andere feste Beherbergungsstätten aufgesucht werden, reicht ein Gepäck von 5 Kilogramm vollständig aus. Regenjacke, Hygieneartikel, ein paar Ersatzklamotten und ein Handy mit Ersatz Akku sowie zwei Kreditkarten (eine immer als Ersatz, für den Fall, dass die andere gestohlen oder beschädigt wird) reichen aus.

Schwieriger wird es, wenn unter dem freien Himmel übernachtet werden soll. Zelt, Schlafsack, Kocher und Co. sind dann eine weitere Last, die das Gepäck und die Fahrt recht schwer gestalten können. Des Weiteren ist passendes Werkzeug, um bei Reparaturen unterwegs gut gewappnet zu sein, unerlässlich. Flickzeug, Mini-Tools und ein Ersatzschlauch sind erforderlich.

Das wichtigste ist und bleibt das Rad. Der Reisende muss sich damit wohlfühlen. Ein neues Rad muss jedoch nicht in allen Fällen gekauft werden. Oft reicht es aus, das bestehende Bike nachzurüsten.

Bikepacking – Ausprobieren

Backpacker werden ihre Freude mit dem Bikepacking haben. Es gibt ihnen die Möglichkeit, noch weitere Strecken zurückzulegen. Wer sich allerdings das erste Mal damit beschäftigt, sollte ein Micro Abenteuer planen. Ein Tag, eine Nacht, um diese Form des Reiseabenteuers zu erproben. Gelingt das kleine Abenteuer, können große Touren durch Dänemark (im Internet gibt es dazu bereits fertige Tourenpläne) oder weltweit geplant werden. Dabei kann Bikepacking über ein Wochenende oder über Wochen erfolgen. Die Gesundheit, also die eigene Fitness spielt natürlich gerade bei dieser Art von Reisen eine sehr wichtige Rolle. Die Anstrengungen sind oft um ein Vielfaches höher, als beim Backpacking.

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